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Philosohpie

Das WWW entstand aus der Arbeit von Tim Berners-Lee am CERN.
Ziel war es, die großen Informationsmengen, die an einer solchen Forschungseinrichtung anfallen, 
besser nutzbar zu machen.
Berners-Lee hoffte zum Beispiel, dass man damit den ständigen Informationsverlust 
durch die hohe Mitarbeiterfluktuation verringern könnte.
Man kann also spekulieren, dass seine ursprüngliche Vision eine stärkere aktive Beteiligung aller 
Benutzer vorsah, als wir sie heute erleben. 
So war der von Berners- Lee entwickelte erste Webbrowser gleichzeitig ein Web-Editor. 
Neue Links konnten über einen eigenen Menüpunkt erstellt werden. 
Eine andere Funktion ermöglichte es, etwas Text zu markieren, und daraus einen Link zu einer neuen, 
leeren Seite zu machen.
Durchgesetzt hat sich dieser Ansatz nicht. 
Der heutige Webbrowser ist weitgehend eine Einbahnstraße vom Content Provider zum Konsumenten. 
In dieser Hinsicht gleicht das Web den älteren Medien Fernsehen, Hörfunk und Zeitungen. 
Bidirektionale Kommunikation findet eher in anderen, 
älteren Teilen des Internets statt (Email, Newsgroups).


Warum?

Hier kann nur eine spekulative Erklärung angeboten werden. 
Den frühen Usern des Webs (mit überwiegend technischem Hintergrund) genügte es, einen komfortablen 
Browser zu haben, um das Web zu einem wertvollen Medium zu machen. 
Das Fehlen eines benutzerfreundlichen Tools zum Erzeugen von Content störte sie wenig. 
Als sich das Web größeren Kreisen erschloss, wurde diese Schwierigkeit durch stetig steigende Ansprüche 
an die Präsentation des Contents weiter vergrößert.
Das Web war schon als unidirektionales Medium so nützlich, dass an einem Ausbau der bidirektionalen 
Möglichkeiten wenig Interesse bestand.
Was ursprünglich Bestandteil des Webbrowsers sein sollte, aber nicht geworden ist, muss jetzt über
Umwege realisiert werden. 
Content Management Systeme gehen den langen Umweg, indem sie alles zur Verfügung stellen, 
was man zur automatisierten Erstellung einer jener Websites benötigt, 
die ursprünglich von Hand gemacht wurden, 
und darauf aufbauend neue Möglichkeiten eröffnen. 
Wikis gehen den kurzen Umweg, indem sie das zur Verfügung stellen, was unbedingt nötig und dabei
technisch am einfachsten machbar ist – Webseite, Link, Suchfunktion. 
Schattenseite dieser Beschränkung ist, 
dass Wikis sich in ihrem Charakter von der gewohnten Standard-Website unterscheiden. 
Vorteil ist jedoch, dass die Bedienung eines Wikis um Größenordnung einfacher ist.
In dieser Hinsicht werden Wiki-ähnliche Umgebungen schwer zu übertreffen sein 
(es sei denn, die Editorfunktionen kehren in die Webbrowser zurück). 
Selbst simple und äußerst populäre interaktive Web-Anwendungen wie Message Boards 
(oder selbst einige Gästebücher) sind schwieriger zu bedienen.
Wikis wahre Stärke liegt damit in der Verwendung als Kommunikationstool. 
Es verwischt die dem Web inhärente Grenze zwischen Konsument und Autor, 
indem es potentiell jeden Konsumenten zum Autor macht.
B u c k y b a l l s - K r e a t i v - A u t h o r i n g - 15


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